Sechs Stellen zwischen Abruf und Rampe, die wir bei Serienfertigern immer wieder finden.
Was wir daraus machenEin Agent liest Abrufe aus EDI und Mail, gleicht sie mit Bestand und Kapazität ab und meldet nur die Abweichung.
01
Abrufe, die sich täglich ändern.
Der OEM schickt Vorschau und Feinabruf, beides wandert per Hand in die Planung. Ändert sich etwas, weiß es die Fertigung zuletzt.
Was wir daraus machenKameras prüfen jedes Teil im Takt, mit Protokoll je Teil und Charge. Der Prüfer entscheidet die Grenzfälle.
02
Prüfung im Stichprobenverfahren.
Sichtprüfung am Bandende, Messprotokolle auf Papier. Ein Fehler beim Kunden kostet mehr als das Teil — und niemand weiß, welche Charge es war.
Was wir daraus machenCharge, Maschine, Prüfung und Lieferung an einem Ort — eine Reklamation wird in Minuten beantwortet, nicht in Tagen.
03
Rückverfolgbarkeit auf Zuruf.
Kommt eine Reklamation, beginnt die Suche: Lieferschein, Schichtbuch, Prüfprotokoll. Was zusammengehört, liegt in drei Systemen und zwei Ordnern.
Was wir daraus machenMaschinen- und Werkzeugdaten ausgewertet: Wechsel und Wartung, bevor der Ausschuss beginnt, nicht danach.
04
Werkzeuge und Wartung nach Gefühl.
Standzeiten stehen im Kopf des Einrichters. Gewechselt wird, wenn es klemmt — oder zu früh, weil niemand die Zahlen hat.
Was wir daraus machenEtiketten und Belege entstehen aus dem Auftrag, im Format des Kunden, geprüft bevor der LKW kommt.
05
Die Rampe als Nadelöhr.
Etiketten, Ladungsträger, Lieferscheine in Kundenformat — alles von Hand, jeden Tag, für jeden Kunden anders. Ein Fehler, und der LKW steht.
Was wir daraus machenNachweise, die sich aus dem laufenden Betrieb ergeben — Prüfungen, Chargen, Schulungen — und auf Knopfdruck vorliegen.
06
Audits, die Wochen kosten.
Kundenaudit, Zertifizierung, Lieferantenbewertung: jedes Mal dieselben Nachweise aus denselben Ordnern zusammengesucht.