COMPUTER
VISION.

Sehen, was tausend Augen übersehen.

Kameras gibt es in Produktion, Lager und Wareneingang längst. Computer Vision macht aus ihnen Prüfer, die nicht müde werden: Sie erkennen Kratzer und Fehlteile an der Linie, zählen Paletten im Vorbeifahren, lesen Etiketten und Lieferscheine — in Echtzeit und mit einem Protokoll, das jede Entscheidung belegt.

Eine Kamera über einem Förderband mit gleichen Teilen — ein Teil ist eingekreist

Wo Kameras Arbeit abnehmen.

Nicht jede Kamera braucht AI. Aber überall dort, wo Menschen heute stundenlang hinschauen, zählen oder abtippen, lohnt sich der Blick.

Ein Kameraauge betrachtet ein Bauteil, ein winziger Riss ist hervorgehoben

Qualität prüfen.

Kratzer, Fehlteile, Maßabweichungen — direkt an der Linie, bei jedem Teil, nicht nur in der Stichprobe. Unsichere Fälle gehen an den Prüfer, alles andere läuft durch.

Eine Kamera zählt Kartons auf einer Palette mit einer Strichliste

Zählen & verfolgen.

Paletten im Wareneingang, Bauteile im Regal, Bestände im Lager: Zählen im Vorbeifahren statt per Hand — und der Bestand im System stimmt mit dem im Regal überein.

Eine Kamera liest das Etikett eines Pakets und einen Lieferschein

Lesen & erfassen.

Etiketten, Lieferscheine, Typenschilder, Zählerstände — auch handschriftlich. Was heute abgetippt wird, landet direkt im ERP, mit Bild als Beleg.

So prüft eine Kamera.

Jedes Teil, das durchs Bild läuft, wird mit dem verglichen, was das Modell aus Ihren guten und schlechten Teilen gelernt hat. Ein Treffer dauert Millisekunden — und jede Entscheidung bleibt mit Bild nachvollziehbar.

Grenzfälle entscheidet der Mensch: Was das Modell nicht sicher einordnen kann, wird markiert und dem Prüfer vorgelegt. Sein Urteil fließt zurück ins Training.

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4 ok · 1 defect → routed to inspector

Wie wir vorgehen.

Drei Schritte. Jeder endet mit etwas, das Sie in der Hand halten.

01

Eine Person richtet eine Lampe über einem Bauteil unter einer Kamera aus

Am Ende liegt vorDer Prüffall mit Kamera, Licht und Beispielbildern — und einer ehrlichen Einschätzung, was erkennbar ist.

Bildlage prüfen.

Welche Kameras gibt es, wie ist das Licht, wie sehen gute und schlechte Teile aus? Wir sammeln erste Bilder direkt an der Linie und sagen Ihnen vor dem Projekt, was die Kamera zuverlässig sehen wird — und was nicht.

02

Ein Roboter zeigt einer Kamera Karteikarten mit Bauteilen

Am Ende läuftEin Modell, das mit Ihren Teilen und Ihren Fehlerbildern trainiert ist — geprüft gegen echte Linienbilder.

Modell trainieren.

Mit Ihren Teilen, Ihren Fehlerbildern und dem Urteil Ihrer Prüfer. Wir trainieren, messen an echten Bildern nach und wiederholen, bis das Modell die Grenzfälle kennt — nicht nur die einfachen.

03

Eine kleine Kamerabox neben einer Fertigungslinie, daneben eine leuchtende Lampe

Am Ende arbeitetDie Prüfung an der Linie — mit Alarm, Anbindung an Steuerung und ERP und laufendem Nachlernen.

An der Linie betreiben.

Edge-Box an der Linie, Anbindung an Steuerung und ERP, Alarm und Protokoll. Das Modell lernt aus den Urteilen der Prüfer weiter — und wir bleiben, bis es im Schichtbetrieb stabil läuft.

Läuft im Werk — nicht in der Wolke.

Eine Kamerabox mit einem kleinen Fabrikdach darüber

Auch ohne Internet.

Die Auswertung läuft auf einer Box direkt an der Linie. Bilder verlassen das Werk nicht, und die Prüfung steht auch dann, wenn die Leitung nach draußen mal steht.

Ein Prüfer und eine Kamera betrachten dasselbe Teil, der Prüfer hebt den Daumen

Der Mensch entscheidet Grenzfälle.

Was das Modell unsicher einordnet, bekommt der Prüfer vorgelegt — mit Bild und Grund. Sein Urteil verbessert das Modell, und niemand muss einer Blackbox vertrauen.

Was soll die Kamera sehen?

Schicken Sie uns kein Lastenheft. Sagen Sie uns, wo heute jemand stundenlang hinschaut.

FAQ.

Brauchen wir neue Kameras?

Oft nicht. Viele Prüffälle laufen mit vorhandenen Industriekameras oder einfacher Hardware. Entscheidend sind Licht und Perspektive — das klären wir vor dem Projekt an Ihrer Linie, nicht am Schreibtisch.

Wie viele Beispielbilder braucht das Modell?

Deutlich weniger, als viele erwarten — vor allem bei klar umrissenen Fehlerbildern. Wie viele es für Ihre Teile sind, schätzen wir nach den ersten Aufnahmen; die Bilder entstehen im laufenden Betrieb, ohne Ihre Produktion aufzuhalten.

Funktioniert das bei wechselndem Licht und Schmutz?

Ja, wenn man es von Anfang an einplant: Beleuchtungskonzept, Aufnahmen aus allen Schichten und Fehlerbilder unter echten Bedingungen. Ein Modell, das nur bei Laborlicht funktioniert, bauen wir nicht.

Was ist mit Personen im Bild?

Kameras werden auf Teile und Prozesse gerichtet, nicht auf Menschen. Wo Personen ins Bild geraten können, werden sie technisch unkenntlich gemacht — und Betriebsrat und Datenschutz sitzen von Anfang an mit am Tisch.

Wie schnell ist eine Prüfung?

Schnell genug für den Takt Ihrer Linie: Die Auswertung läuft auf einer Box direkt vor Ort, ohne Umweg über das Internet. Das Ergebnis liegt vor, bevor das Teil die nächste Station erreicht.